Was du vor dem Start brauchst
Nur eines: Beide Personen müssen Solo2 in ihrem Browser geöffnet haben. Sonst nichts. Keine Kontakte zum Importieren, keine Nummer zum Angeben, kein Code, der über einen anderen Kanal angefordert werden muss. Alles passiert innerhalb von Solo2, von Anfang bis Ende verschlüsselt, ohne dass unser Server weiß, wer sich mit wem verbindet.
Wenn die andere Person Solo2 noch nicht hat, schicke ihr einen Link zu solo2.net. In einer Minute ist es einsatzbereit — ohne Registrierung mit echten Daten, ohne App Store. Öffne den Browser, wähle einen erfundenen Benutzernamen, und du bist drin.
Ein Tipp: Wenn sie ein iPhone verwenden, ist es besser, Solo2 von Anfang an auf dem Startbildschirm zu installieren (Safari → Teilen → Zum Home-Bildschirm hinzufügen). Auf dem iPhone sind der Browser und die installierte App separate Tresore — wenn sie im Browser beginnen und dann installieren, müssen sie ein neues Konto erstellen. Auf Android passiert das nicht: Die installierte App und der Browser teilen sich denselben Tresor.
Szenario 1: Ihr seid zusammen
Wenn ihr euch im selben Raum befindet, ist der QR-Code der schnellste und sicherste Weg. Es verlassen keine Daten eure Geräte.
- Person A tippt in Solo2 auf die Schaltfläche Teilen. Ihr QR-Code erscheint auf dem Bildschirm.
- Person B tippt auf Scannen und richtet die Kamera auf den QR-Code von A.
- Ein Piepton ertönt. Die Verbindungsanfrage wird automatisch gesendet.
- Person A akzeptiert die Anfrage. Fertig. Der Tunnel ist erstellt.
Von diesem Moment an wird alles, was ihr euch schickt — Nachrichten, Fotos, Dateien, Sprachnotizen — direkt von einem Gerät zum anderen übertragen. Es passiert keinen Server. Es wird in keiner Cloud gespeichert. Es gibt keine Metadaten. Es ist, als würde man sich persönlich unterhalten, nur schriftlich.
Szenario 2: Ihr seid weit voneinander entfernt
Wenn ihr nicht physisch zusammen seid, ist der Einladungslink der richtige Weg. Es ist ein Link, den du über jeden beliebigen Weg versenden kannst — E-Mail, WhatsApp, SMS, Telegram, eine handschriftliche Notiz. Das Medium spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass die andere Person ihn öffnet.
- Du tippst in Solo2 auf Teilen und kopierst den Einladungslink.
- Schicke diesen Link über den von dir bevorzugten Weg an die andere Person.
- Die andere Person öffnet den Link. Wenn sie Solo2 bereits hat, verbindet sie sich direkt. Wenn nicht, wird sie angeleitet, in einer Minute ihr Konto zu erstellen.
- Du akzeptierst die Anfrage. Tunnel erstellt.
Der Link enthält deinen Verknüpfungscode, der fest und persönlich ist. Er verrät nicht deinen Namen, deine Identität oder deine Daten — er ermöglicht es lediglich jemandem, dir eine Verbindungsanfrage zu senden. Du entscheidest immer, ob du sie annimmst oder nicht. Der Server führt kein Protokoll darüber, welche Codes existieren oder wem sie gehören: Er ist konstruktionsbedingt ein blinder Server.
Was ist, wenn ich jemanden einladen möchte, der Solo2 nicht kennt?
Genau dasselbe. Der Einladungslink funktioniert sowohl für bestehende Benutzer als auch für neue Personen. Wenn die Person, die deinen Link erhält, kein Konto hat, führt der Link selbst zur Erstellung eines Kontos. In weniger als einer Minute ist Solo2 einsatzbereit und die Verbindungsanfrage mit dir kann akzeptiert werden.
Sie müssen nichts aus einem Store herunterladen. Sie müssen keine Telefonnummer angeben. Sie müssen keine E-Mail verifizieren. Sie wählen einfach einen Benutzernamen — der erfunden sein kann — und ein Passwort. Das ist alles. Keine Eintrittsbarriere.
Warum das anders ist
In jeder anderen Messaging-App bedeutet das Verbinden mit jemandem, dass man etwas Persönliches teilt: eine Telefonnummer, eine E-Mail, ein öffentliches Profil. Diese Informationen werden auf den Servern des Unternehmens gespeichert, das den Dienst verwaltet. Sie wissen, wer mit wem spricht, wann und wie oft.
In Solo2 hinterlässt das Verbinden mit jemandem keine Spuren. Unser Server hilft zwei Geräten, einander zu finden — wie ein Vermittler, der zwei Personen auf einer Party vorstellt und dann geht. Er weiß nicht, worüber ihr sprecht. Er weiß nicht, wie viel ihr sprecht. Er weiß nicht, ob ihr weiter sprecht oder aufgehört habt. Denn sobald der Tunnel erstellt ist, verschwinden wir aus der Gleichung.
Es ist kein Slogan. Es ist die Architektur. Und die Architektur kann nicht durch eine Aktualisierung der Nutzungsbedingungen geändert werden.